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29.09. 2022
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  • Zentralwerk (c) Stephan Braun
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Patricia Highsmith, seit ihrem Romanerstling „Zwei Fremde im Zug“ von 1950 eine der erfolgreichsten Schriftstellerinnen der Welt, klammerte aus ihrem Werk eines stets aus: sich selbst. Es war eine Sensation, als nach ihrem Tod 1995 in ihrem Wäscheschrank 18 Tage- und 38 Notizbücher gefunden wurden, die sie nahtlos seit ihrer College-Zeit geführt hatte. Die Aufzeichnung eröffenen einen neuen Blick auf eine Frau, die um die halbe Welt reiste, mindestens zwei Leben gleichzeitig führte und aus einer kühlen Halbdistanz psychologische Romane über elementare Themen schrieb wie Liebe, Fremdsein und Mord. Über die Entdeckung und Publikation der Tage- und Notizbücher von Patricia Highsmith spricht die Mitherausgeberin Friederike Kohl mit dem Moderator Helge Pfannenschmidt.

Aus den Texten von Patricia Highsmith liest anschließend Sophie Rois. Die österreichische Schauspielerin ist bekannt für ihre charaktervollen Frauendarstellungen in Theaterinszenierungen u.a. von Christoph Schlingensief, Christoph Marthaler, Frank Castorf und René Pollesch, insbesondere an der Berliner Volksbühne. Rois spielt aber auch in Fernseh- und Kinoproduktionen, für ihre Hauptrolle in Tom Tykwers Film „Drei“ wurde sie für den Deutschen Filmpreis nominiert. Auch an zahlreichen Hörspielen und Hörbüchern hat Sophie Rois mitgewirkt, ihre Stimme dabei u.a. Texten von Viginia Woolf, Patti Smith und Patricia Highsmith geliehen.

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