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TOD EINES HANDLUNGSREISENDEN - Arthur Miller – Staatsschauspiel Dresden - Großes Haus / Schauspielhaus | Alle Veranstaltungen

 

TOD EINES HANDLUNGSREISENDEN ist das bekannteste Drama von Arthur Miller. Nach der Uraufführung 1949 bekam er im selben Jahr dafür den Pulitzer Preis und erlebte seinen Durchbruch als Schriftsteller.

23.03.2019 19:30
Details www.staatsschauspiel-dresden.de
Ort Staatsschauspiel Dresden - Großes Haus / Schauspielhaus
Postplatz (Bus 94; Tram 1, 2, 4, 8, 9, 11, 12)
23/03/2019 19:30 23/03/2019 21:30 Kulturkalender Dresden info@kulturkalender-dresden.de TOD EINES HANDLUNGSREISENDEN - Arthur Miller (PREMIERE) Staatsschauspiel Dresden - Großes Haus / Schauspielhaus 38 DD/MM/YYYY
29.03.2019 19:30
Details www.staatsschauspiel-dresden.de
Ort Staatsschauspiel Dresden - Großes Haus / Schauspielhaus
Postplatz (Bus 94; Tram 1, 2, 4, 8, 9, 11, 12)
29/03/2019 19:30 29/03/2019 21:30 Kulturkalender Dresden info@kulturkalender-dresden.de TOD EINES HANDLUNGSREISENDEN - Arthur Miller Staatsschauspiel Dresden - Großes Haus / Schauspielhaus 38 DD/MM/YYYY
 

Im Zentrum von Millers Drama steht Willy Loman. Er definiert sich über die Arbeit, über die Erfolge und den Umsatz, den er als Geschäftsmann erzielt. Jetzt – mit über 60 – will er es langsam ruhiger angehen lassen, nicht mehr so viel geschäftlich übers Land fahren. Aber die Bitte bei seinem Chef, eine Stelle vor Ort antreten zu können, wird nicht nur abgelehnt, er wird ganz gekündigt. Von jetzt auf gleich gehört er zum alten Eisen und wird aussortiert. Eine junge Generation steht schon vor der Tür, mit neuen Ideen, mehr Elan und größeren Chancen.

Auf die junge Generation, in Gestalt seiner Söhne Biff und Happy, setzt nun auch Willy Loman. Denn seine Söhne sind tolle Männer, haben Erfolg, sind angesehen, machen Karriere und werden ihn im Alter unterstützen. 
Willys ältester Sohn Biff aber sieht das anders. Er zerbricht an den Forderungen einer Gesellschaft, in der man immer schneller sein muss, mit den Ellenbogen einen Konkurrenzkampf nach dem anderen führt und nur Besitz, Status und Geld zählen. Und er hält seinem Vater den Spiegel vor, fragt, ob dieser wirklich so erfolgreich war oder ob sein Leben nicht eine einzige Lüge sei.

Willy Lomann lebt mehr in einer Scheinwelt als in der Realität und verliert dadurch sowohl seine Familie als auch sein Leben. 

Arthur Miller schreibt das Drama im Alter von 34 Jahren und blickt aus der Perspektive der Söhne auf eine Vätergeneration, die sich in den Versprechungen des Kapitalismus verloren hat.

Quelle: https://www.staatsschauspiel-dresden.de