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04.12. 2020
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  • Gedenkstätte Bautzner Straße
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  • Sowjetischer Haftkeller
  • Sowjetischer Haftkeller (c) PR

Rasant lösten sich die kommunistischen Herrschaftssysteme Mittel- und Osteuropas auf. Diese politischen und ökonomischen Umwälzungen hatten gemeinsame Ursachen, aber sehr unterschiedliche Verläufe. Das Jahr 1989 hat Europa verändert. Die Öffnung der Mauer, die Demonstrationen in Prag, die Schüsse der rumänischen Geheimpolizei auf Bürger, die Stürmung von Stasi-Zentralen illustrieren diese Zeitenwende.

Im Rahmen der Ausstellungseröffnung und des Gesprächs mit Mirko Krizanovic und Tim Buchen werden die Ereignisse vorgestellt und diskutiert. Zugleich wird über die Entwicklung im Osten Europas auch aus heutiger Sicht gesprochen.

Mirko Krizanovic ist freier Fotojournalist. Er war 1987 bis 1994 Redaktionsfotograf der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Reportage-Reisen führten ihn in über 40 Länder. Krizanovics Bilder erschienen in Büchern, Tages- und Wochenzeitungen, Magazinen und sogar als Briefmarke. Am 12. November 1989 fotografierte er in Obersuhl nach dem Mauerfall jubelnde Menschen und einen Trabi-Korso, ein Motiv, das die Deutsche Bundespost über 30 Millionen Mal als Briefmarke druckte.

Die ausgestellten Fotografien zeigen die Umbrüche im Osten Europas in Ausschnitten. Diese ordnet Prof. Dr. Tim Buchen mit seinen Ausstellungstexten in ein historisches Gesamtbild ein. Tim Buchen ist Historiker an der Technischen Universität Dresden und Experte für Osteuropa.

Mit Dr. Roland Löffler, Direktor der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung, kommen ins Gespräch:
Junior-Prof. Dr. Tim Buchen, Juniorprofessur für soziale und ökonomische Netzwerke der Deutschen im östlichen Europa im 19. und 20. Jahrhundert
Mirko Krizanovic, Fotojournalist

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