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Warten auf Godot – Staatsschauspiel Dresden - Großes Haus / Schauspielhaus | Alle Veranstaltungen

 

Gastspiel Deutsches Theater Berlin Eine Koproduktion mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen

 

Handlung:

Landstraße. Ein Baum. Abend. Zwei Akte, zweimal zwei Personen: Wladimir und Estragon, Pozzo und Lucky. Nichts geschieht. Und es ist, wie gleich die erste Replik von Becketts Text sagt, auch „nichts zu machen“. Was bleibt, ist das Warten. Und das Sprechen. Als ob es keine andere Möglichkeit gäbe, sich seiner selbst zu versichern. Als ob die sich wiederholenden Rituale der Rede zugleich dazu dienten, das Leiden an der Leere der Welt, den puren Zeit-Vertreib, erträglich zu machen. Mit ihm zu spielen. Sich zu retten.

Während der Vorarbeiten zu seiner WARTEN AUF GODOT-Inszenierung ist Dimiter Gotscheff – der große bulgarische Regisseur, der dem europäischen Theater seinen unverwechselbaren Stempel aus Lakonie, Witz, Poesie und Abgründigkeit aufgedrückt hat – im Oktober 2013 gestorben. Es war insbesondere ein Wunsch seiner Schauspieler, das Stück auf die Bühne zu bringen: als liebevolle Hommage. Die Inszenierung war 2015 zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Für ihre Rollen in WARTEN AUF GODOT erhielten Samuel Finzi und Wolfram Koch den Gertrud-Eysoldt-Ring.

quelle ssp