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Kulturnachrichten aus Dresden und Umgebung

KULTURPALAST DRESDEN ERÖFFNUNG (28. April ab 17 Uhr)

Die Eröffnungsfeierlichkeiten beginnen am Freitag, 28. April 2017, 17 Uhr auf dem Vorplatz mit einem Bühnenprogramm. Ab 18 Uhr wird sich das Haus für die geladenen Gäste zum Festakt im neuen Konzertsaal öffnen. Der Festakt wird ab 19 Uhr auf eine LED-Leinwand vor dem Haus übertragen. Ab 20.30 Uhr gibt es an der Mittelfassade zeitgleich zum Programm im Konzertsaal eine Übertragung der Musikstücke mit visueller künstlerischer Umsetzung. 21.30 Uhr erzählt  die Abschluss-Show eine audiovisuelle Reise von dem Beginn des Kulturpalastes bis in die ferne Zukunft. Dazu haben die Dresdner Musiker Steve Kasper und Jacob Korn ein Musikstück komponiert, das von visuell auf der imposanten Front des Gebäudes interpretiert wird. Unter dem Hauptthema Neustart und Reisen erzählen die Bilder in einer sich ständig neu organisierenden aber dennoch beständigen Sprache eine mitreißende Geschichte als Reflektion unserer Zeit. (Foto: Kulturpalast Dresden, Rendering von Gerkan, Marg und Partner, 2017) 
1. Weitere Details zur Eröffnungsveranstaltung am 28.04.17 
2. Alle Veranstaltungen zur Eröffnung der neuen Haupt- und Musikbibliothek hier auf einen Klick!
3. Alle Konzerte und Veranstaltungen im neuen Kulturpalast finden Sie hier!
4. Programm des Kabaretts Herkuleskeule im neuen Kulturpalast finden Sie hier

SO ALT UND DOCH SO AKTUELL
Der neue Otello in der Semperoper (wieder am 11./13./28.Mai)

Nach der historischen Vorlage von Shakespeares „Othello, der Moor von Venedig“ kehrt der Feldherr Otello siegreich aus einer Seeschlacht gegen die Osmanen zurück und wird gefeiert. Vom Intriganten Jago manipuliert, tötet er seine geliebte Desdemona, von der er annimmt sie sei ihm untreu. Als er seinen Irrtum erkennt, ersticht er sich selbst. Giuseppe Verdis Musik ergreift den Zuschauer von Anfang an, zieht ihn mittenrein ins Geschehen, reißt ihn förmlich mit. Augen und Ohren sind gefesselt: Da bläht sich ein hauchdünnes Tuch zu turmhohen Wellen auf, man hört das Meer brausen, den Wind stürmen. Christian Thielemanns Staatskapelle, vereint mit dem Staatsopernchor, verleiht dieser Eingangsszene das rechte Pathos. So theatralisch kann es weitergehen – geht es aber nicht. Das Regieteam um Vincent Boussard reduziert jetzt stark, die Augen haben lange Pausen, ehe es wieder etwas zu entdecken gibt. Pfiffig die Idee des riesigen Spiegels, in welchem sich das Liebespaar Otello, eindrucksvoll gegeben von Stephen Gould, und seine Desdemona, brilliant verkörpert durch Dorothea Röschmann, hinreißend ihrer Liebe versichern. Vielleicht ist dies aber auch hintergründig gemeint, dem Spiegelbild nicht allzu sehr zu trauen. (Foto Semperoper Forster) Die kompltte Rezension vom Kulturreporter lesen Sie hier auf eien Klick!
 

STADTMUSEUM DRESDEN
Kulturpalast Dresden. Architektur als Auftrag (ab 22. April)

Der Dresdner Kulturpalast ist der wichtigste und gleichzeitig umstrittenste Bau der Dresdner Nachkriegsmoderne. Er war Ort der Unterhaltung und der politischen Demonstration. Das „Internationale Dixieland-Festival“, die Kinderrevue „Brückenmännchen“, Schlagerfestivals und klassische Konzerte fanden hier ebenso ihren Raum wie politisches Theater, SED-Delegiertenkonferenzen und Pioniertreffen. Wohl kaum ein anderes Objekt der Stadt weist dabei eine so spannungsreiche und politisch hoch aufgeladene Geschichte in Hinblick auf Architektur, Ausstattung und Nutzung auf. Mit seinem Schicksal nach 1989 - den teils hart diskutierten Abriss- oder Umbauoptionen - steht der Kulturpalast auch stellvertretend für die Gefährdung des architektonischen Erbes der DDR nach der politischen Wende. (Foto Stadtplanungsamt DD Bildstelle_II8418-Foto 1988) Alle Informationen zur Ausstellung mit umfangreichem Rahmenprogramm finden Sie hier auf einen Klick!

MACHT & MODE ZWEI NEUE DAUERAUSSTELLUNGEN IM RESIDENZSCHLOSS
Auf dem Weg zur Kurfürstenmacht UND Kurfürstliche Garderobe

„Auf dem Weg zur Kurfürstenmacht“ und „Kurfürstliche Garderobe“ sind die neuen Ausstellungen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, die das (Rüst-)Zeug zum Dauerbrenner haben. Es scheint, als wären wir die ganz persönlichen Gäste jener Wettiner Renaissancefürsten, die in Zeiten der Reformation Macht und Einfluss im Heiligen Römischen Reich errangen; als würden sie aus ihren Rüstkammern und Kleiderschränken sorgsam gehegte Waffen, reich verzierte Rüstungen und edle Garderobe herausgeholt haben und vor uns ausbreiten. Zu Beginn verweisen die ehemaligen Herrscher auf ihre militärische und politische Macht, wovon reichverzierte Harnische und Rüstungen sowie prunkvolle Degen und Waffen Zeugnis ablegen. Besonders im Raum platziert ist das erste sächsische Kurschwert der Wettiner. Es ist der historisch bedeutsame Beleg für die vor bald 600 Jahren erlangte Kurwürde durch Friedrich den Streitbaren.  Weitere Infos zur Ausstellung hier auf einen Klick!

CLAUS FELDMANN - INSZENIERTE FOTOGRAFIE
Galerie Adlergasse im Kultur Forum Wachsbleichstraße bis 19.05.17

Claus Feldmanns fotografierte Science Fiction- und Meereslandschaften gleichen Ansichten sorgsam präparierter Filmsets. Kulissenhafte Arrangements und pseudo-nostalgische Staffagen offerieren Scheinsequenzen eines nie gedrehten Films. Keiner der atmosphärischen Augenblicke, von denen diese Bilder erzählen, hat verläßlich jemals stattgefunden. Die sorgsam konstruierten Tableaus sind so überzeugend arrangiert, daß oft erst im Nachhinein klar wird, wie perfide der Schein sein kann. Der Linsenblick in Feldmannsche Modellwelten erschafft rätselhafte Geschichten: Orte verwandeln sich, werden umgeformt, verändern ihre Bedeutung. Die von Feldmann inszenierte Assoziationskette spielt mit den Spannungsmomenten aus Verzauberung und Ernüchterung, Erhabenheit und Trivialität, Schönheit und Melancholie.Immer wieder geht es Feldmann um die Differenz, die als feiner Riss zwischen den Ebenen von Wirklichkeit, Wahrnehmung und erinnertem Bild verläuft. Foto: Claus Feldmann "Pluto" Weitere Bilder und Deteils zur Ausstellung hier auf einen Klick!

UNTER ITALISCHEN HIMMELN
Albertinum Dresden bis 28.05.17

Italien, das „Land, wo die Zitronen blüh’n“, war im 19. Jahrhundert ein magnetisierender Ort. In Deutschland befeuerte Johann Wolfgang von Goethe mit seiner 1816/17 veröffentlichten „Italienischen Reise“ nachhaltig den kollektiven Drang in den Süden. Bereits 1801 brachte Heinrich von Kleist, als er schwärmerisch von einem „reinen blauen italischen Himmel“ über Dresden schrieb, die tief verankerte Sehnsucht nach dem hellen Licht eines Landes zum Ausdruck, das ebenso mit seinen antiken und christlichen Stätten, mit seinem Reichtum an Renaissancekunst sowie mit seinen rauen und elegischen Landschaften verzauberte. Das Albertinum zeigt eine umfassende Retrospektive zu deutschen Italienbildern des 19. Jahrhunderts. Erstmals wird hierzu der reiche Bestand der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, ergänzt um hochkarätige Leihgaben, in den Fokus gerückt. Das Schaffen deutschsprachiger Künstler steht dadurch im Dialog mit Arbeiten herausragender internationaler Zeitgenossen wie Camille Corot, Johan Christian Dahl und Arnold Böcklin. ... weitere Informationen und Bildmaterial zur Ausstellung finden Sie hier auf einen Klick!

OTTO GRIEBEL. IM PANOPTIKUM DER ZEIT
Städtische Galerie Dresden noch bis 5.Mai 2017

Der Dresdner Maler Otto Griebel (1895-1972) ist bisher vor allem als Vertreter der proletarisch-revolutionären Kunst in der Zeit der Weimarer Republik bekannt. 1929/30 malte Griebel sein berühmtes Bild „Die Internationale“. Es hängt heute im Deutschen Historischen Museum Berlin. Dieses und zahlreiche agitatorische Plakate und Handzettel im Wahlkampf für die KPD in der Weimarer Zeit trugen nach dem 2. Weltkrieg dazu bei, ihn fast ausschließlich auf die Rolle des proletarischen Malers zu reduzieren. Die aktuelle Ausstellung in der Städtischen Galerie Dresden „Otto Griebel. Im Panoptikum der Zeit“ zeigt uns jedoch auch ganz andere spannende Seiten seines malerischen Schaffens.
Nach dem Ersten Weltkrieg versuchte Griebel, sich experimentell die neuesten Entwicklungen der avantgardistischen Kunst anzueignen. Bis 1922 studierte er bei Robert Sterl in Dresden. In dieser Zeit war er der einzige Dresdner Maler, der nichtgegenständlich arbeitete. Nach dem Intermezzo „Dada“ fand Griebel 1920 zu einer sachlich-realistischen Gestaltungsweise, die ihm einen direkten Ausdruck seiner politischen Überzeugungen ermöglichte. Anfangs nahe an Stil und Themen seines Kommilitonen Otto Dix, fand Griebel um 1923 zu einer eigenständigen Handschrift. In der zweiten Hälfte der 1920er Jahre machte er sich überregional einen Namen als Aktzeichner, Humorist und politisch-kritischer Künstler. Foto: Franz Zadnicek "Der Arbeitslose" Ausfürhrliche Informationen zur Ausstellung "Otto Griebel. Im Panoptikum der Zeit mit zahlreichen Bildern und dem umfangreicgen Begelitprogramm finden Sie hier auf einen Klick.

KULTURHAUPTSTADT DRESDEN
Dresden möchte sich um den Titel Kulturhauptstadt Europas 2025 bewerben.

Doch warum eigentlich? Klar, wir strotzen vor architektonischen Kostbarkeiten, historischen Kunstschätzen und Kultureinrichtungen von Weltrang. Und natürlich haben wir auch eine junge Kunstlandschaft, eine hippe Szenekultur und glanzvolle Feste. Doch reicht dies wirklich aus, um Kulturhauptstadt zu sein? Gleichzeitig ist Dresden Bühne und Austragungsort für Konflikte und Probleme. Menschen beäugen sich kritisch, streiten oder beschimpfen sich. Die Kulturstadt Dresden steht damit – wie viele andere europäische Städte auch – vor großen Herausforderungen. Genau hier kann Kultur ansetzen. Denn: Kultur ist Musik, Tanz und Theater. Kultur bedeutet aber auch, miteinander zu diskutieren und gemeinsam das Zusammenleben in der Stadt zu gestalten (foto dresden.de) ... weitere Infos zur Bewerbung und wie Sie sich einbrigen können: hier auf einen Klick.

Theater in Dresden

Semperoper, Staatsschauspiel Dresden, Boulevardtheater, Societaetsthetaer, Projekttheater, HELLERAU u.v.a. haben ihre Spielzeitpause beendet und laden mit vielfältigen Programmen und zahlreichen Premieren in ihre Häuser ein. Das Theater Junge Genration und die Staatsoperette bereiten sich auf den Umzug ins Kulturkraftwerk Mitte, Ende des Jahres, vor. 

Eine komplette Übersicht aller Theatervorstellungen in Dresden, geordnet nach Tagen, finden Sie hier im Theater Dresden Kalender. Übrigens, das gibt es auch für alle Konzerte Dresden, alle Führungen Dresden und sogar alle Lesungen Dresden. Am besten Sie schauen regelmäßig rein in den Kulturkalender für Dresden und Umgebung, damit Sie keine Veranstaltung verpassen. (Foto Staatsschauspiel Dresden-Großes Haus)

Die TOP 10 Museen in Dresden

Die Museen in Dresden zählen in ihre Dichte und Vielfalt zu den bedeutendsten weltweit. Das verwundert niemanden, der weiß, wie sich die heutige sächsische Landeshauptstadt von ihrer ersten Besiedlung in der Jungsteinzeit vor mehr als 7 000 Jahren, über die  Residenzen sächsischer Markgrafen, Kürfürsten und Könige ab dem späten Mittelalter bis hin zum florierenden Kunst- und Kultur-, Forschungs- und Wirtschaftsstandort der Gegenwart entwickelt hat.

Dementsprechend unermesslich sind die Schätze, die sich in den Museen der Stadt entdecken lassen; schier unerschöpflich die geistigen Ressourcen, die sich zum Verwerten anbieten. Museumsbesuche sollten zur Gewohnheit werden, damit wir wissen, was in uns steckt und wozu wir fähig sind. Unsere Top-Favoriten unter den Museen Dresdens sind: (Foto: Verkehrsmuseum Dresden) ... weiterlesen

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