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Das Rheingold – Semperoper Dresden | Alle Veranstaltungen

 

Das Rheingold

Richard Wagner

Vorabend des Bühnenfestspiels »Der Ring des Nibelungen« von Richard Wagner 
In deutscher Sprache

Am Anfang war der Gedanke: Richard Wagner kam die Idee zum Nibelungen-Stoff in seiner Zeit als Königlich-Sächsischer Hofkapellmeister in Dresden, in die auch die folgende Ausarbeitung des kompletten Prosaentwurfes fiel. Eine große Heldenoper wollte er schaffen, die Sehnsucht nach einem nationalen Sujet in die Tat umsetzen. Aus einer Oper wurden schließlich vier und »Rheingold« der 1869 uraufgeführte »Vorabend« der »Ring«-Tetralogie. Am Anfang steht hier das Gold: Von drei Rheintöchtern bewacht, verspricht es demjenigen die Weltherrschaft, der aus ihm einen Ring schmiedet und auf ewig auf die Liebe verzichtet. Was unmöglich erscheint, gelingt dem liebesleidigen Nibelungen Alberich. Er raubt das Rheingold, entsagt der Minne und schmiedet den Ring. Doch mit der Macht kommt auch der Neid. Und so sind alsbald nicht nur Göttervater Wotan, sondern auch die Riesen Fafner und Fasolt hinter dem glänzenden Geschmeide her.

Durch seine vielbewunderte »Unendliche Melodie«, ein sinfonisches Leitmotivgeflecht und eine nie dagewesene Art des Operngesangs begründete Richard Wagner mit dem »Rheingold« seine neue Opernform des durchkomponierten Musikdramas. Die dabei erzählte Geschichte vom Anfang des Rings interpretiert Regisseur Willy Decker an der Semperoper als Genesis. Am Anfang steht bei ihm Erda, die Göttermutter, die ein Spiel auf dem Theater beginnen lässt …

Quelle: Semperoper Dresden