Die Dreikönigskirche wurde in der jetzigen Gestalt von 1732-39 erbaut (der Turm folgte aufgrund Geldmangels erst ein gutes Jahrhundert später) und war mit 3000 Plätzen die zweitgrößte Hallenkirche in Sachsen. Bedeutende Männer waren beteiligt: Oberlandbaumeister Pöppelmann wurde mit der Planung und Ausführung beauftragt, Ratszimmermeister Bähr und Ratsmaurermeister Fehre modifizierten dessen Pläne für den Innenausbau und wirkten an der Ausführung mit. Die im Krieg verbrannte Orgel schuf 1754 Zacharias Hildebrandt.
Beim Bombenangriff am 13.2.1945 wurde die Kirche zerstört, nur Altar und Turm blieben leicht beschädigt erhalten. Erst zwischen 1986 und 1991 wurde die Ruine wieder aufgebaut und dabei im Inneren baulich stark verändert. Das Gebäude wurde zweigeteilt und beherbergt seitdem neben einem deutlich verkleinerten Kirchenraum in der Westhälfte auf der Ostseite das Haus der Kirche, einen Ort, in dem verschiedene Bildungsinstitutionen der Sächsischen Landeskirche untergebracht sind.
Quelle: Dreikönigskirche Dresden