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26.05. 2024
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  • Włodzimierz Bartoszewicz Józef Ignacy Kraszewski na tle Drezna 1966

Der polnische Schriftsteller beschreibt in einigen Werken anschaulich das Leben in seiner zweiten Heimat Dresden. Besonders bildhaft spiegelt er in den Reiseblättern (1858–1864) und den Dresdner Abenden (1866) den Charakter der Stadt und seiner Bewohner wider. In der Sonderausstellung wird zu einem Perspektivwechsel eingeladen. Anlass dazu bietet der 210. Geburtstag des Autors der bekannten Sachsen-Trilogie („Gräfin Cosel“, „Brühl“ und „Aus dem Siebenjährigen Krieg“).

Die Ausstellung lädt zu einem Perspektivwechsel ein, Orte und Menschen mit einem anderen, neuen Blick zu betrachten. Anlass dazu bietet der 210. Geburtstag des Schriftstellers. 

„Nichts vermag einen Menschen besser Geduld zu lehren als das Reisen mit der Eisenbahn. Der Zufall bestimmt die Reisegefährten, man muß sie ertragen oder sich gegen sie zur Wehr setzen, ohne einen Krieg zu riskieren, darf nicht zulassen, daß die eigene Gutmütigkeit mißbraucht wird, muß höflich sein, darf sich aber auch nicht an die Wand drücken lassen, mit einem Wort, es ist eine Lehre des Lebens. Man kann sicherlich viel bequemer reisen als in diesen mit den verschiedenartigsten Menschen vollgestopften Wagen, aber es gibt nichts Nützlicheres für die eigene Charakterbildung.“ J. I. Kraszewski, Reiseblätter 1858–1864 

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