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19.02. 2026
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Festival / Fest

From Colonial Past to Inclusive Future Urban Decolonisation Walk & Abendprogramm

Do |
Blaue Fabrik Dresden (parablau)

Am 26. Februar lädt das Event “From Colonial Past to Inclusive Future” in Dresden im Rahmen des europäischen Projekts “UDEW - Urban Decolonisation Walks in the EU” dazu ein, städtische Räume kritisch zu erleben, Perspektiven zu teilen und über koloniale Spuren nachzudenken. Das Programm verbindet praktische Erkundungen, interaktive Formate, Austausch in entspannter Atmosphäre und Musik zu einem vielfältigen Abend für Reflexion, Vernetzung und gemeinsames Gestalten.
🕒 15:00 – 16:30 | Urban Decolonisation Walk
Die Veranstaltung beginnt mit einem geführten Urban Decolonisation Walk (Städtischer Dekolonisations-Rundgang) durch ausgewählte Orte in Dresden. Gemeinsam erkunden wir kritisch Denkmäler und Orte, die mit kolonialen Geschichten und Machtverhältnissen verbunden sind.
Mithilfe von Methoden der non-formalen Bildung — geführte Beobachtungen, Fragen, künstlerische Ansätze und kollektive Reflexion — werden die Teilnehmenden eingeladen, verborgene Narrative zu entdecken, dominante historische Darstellungen zu hinterfragen und zu reflektieren, wessen Geschichten im öffentlichen Raum sichtbar sind und wessen fehlen.
🕓 17:00 – 20:00 | Blaue Fabrik – Getränke & Snacks, Konferenz & Aktivitäten
Nach dem Rundgang treffen wir uns in der Blauen Fabrik in entspannter Atmosphäre bei Essen und Getränken, um Raum für Austausch, Vernetzung und Diskussion zu schaffen.
🟦 Raum 1: Länder-Ecken
Die Länder-Ecken bieten eine interaktive Reise durch städtische Dekolonisations-Erfahrungen in Italien, Belgien, Spanien und Deutschland.
Jede Ecke präsentiert visuelle Materialien von lokalen Dekolonisations-Rundgängen — Fotografien, Karten und Teilnehmer*innen-Reflexionen — sowie kurze Einblicke in die koloniale Geschichte jedes Landes und ihre Spuren in heutigen urbanen Räumen.
Durch Quizze, Reflexionsfragen und kurze, informelle Präsentationen werden die Teilnehmenden aktiv eingeladen, sich mit unterschiedlichen Perspektiven und Kontexten auseinanderzusetzen.
🟦 Raum 2: Konferenz
„Die Stadt ist nicht neutral: Wessen Stadt, wessen Geschichte?“
Diese partizipative Konferenz schafft einen gemeinsamen Raum, um zu reflektieren, wie die koloniale Vergangenheit Europas weiterhin Städte, öffentliche Erinnerung, Narrative und den Alltag prägt.
Nach einer kurzen Einführung in das Projekt Urban Decolonisation Walks werden Sprecher*innen aus allen vier Partnerländern ihre Perspektiven in interaktiven und partizipativen Formaten teilen.
Anstelle traditioneller Vorträge lädt die Konferenz zu kollektiver Reflexion über den urbanen Raum als Ort von Erinnerung, Macht und Möglichkeiten ein.
🕗 20:00 | Konzert – Banda Comunale
Der Abend endet mit einem Konzert der Banda Comunale, einer bekannten Brassband aus Dresden. Gegründet 2001, vereint die Band Musiker*innen aus neun Ländern und bezieht klar Stellung gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Rechtspopulismus.