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Internationale Schostakowitsch Tage Gohrisch – Gohrisch (Konzertscheune) | Alle Veranstaltungen

 

Mit der Uraufführung von drei Fragmenten aus Dmitri Schostakowitschs Oper „Die Nase“ sind die 8. Internationalen Schostakowitsch Tage Gohrisch am 25. Juni 2017 erfolgreich zu Ende gegangen. Thomas Sanderling leitete ein Kammerorchester aus Musikern der Sächsischen Staatskapelle Dresden, die für ihre Darbietung bejubelt wurden. Neben der Schostakowitsch-Premiere dirigierte Sanderling außerdem die Uraufführung der viersätzigen Kammersymphonie Nr. 2 von Mieczysław Weinberg, dem ein weiterer Festivalschwerpunkt gewidmet war.

22.06.2018 - 24.06.2018 Mehr
Details www.schostakowitsch-tage.de
Alle in Gohrisch (Konzertscheune)
  22/06/2018 24/06/2018 true Kulturkalender Dresden info@kulturkalender-dresden.de Internationale Schostakowitsch Tage Gohrisch Gohrisch (Konzertscheune) 38 DD/MM/YYYY
 

Nahezu 3.000 Besucher strömten zu den insgesamt sechs Konzerten in die Gohrischer Konzertscheune, darunter auch Gäste aus Frankreich, England, Norwegen, Tschechien, der Schweiz, den Niederlanden und den USA. Die Auslastung lag bei annähernd 90 Prozent. Neben Schostakowitsch und Weinberg stand außerdem die Musik der Komponistin Sofia Gubaidulina im Fokus, von der u.a. eine Uraufführung und eine Deutsche Erstaufführung in Gohrisch zu erleben waren. Die aktuelle Capell-Compositrice der Sächsischen Staatskapelle, die während des gesamten Festivals in der Sächsischen Schweiz anwesend war, beendete damit ihre Dresdner Residenz und wurde am letzten Festivaltag mit dem 8. Internationalen Schostakowitsch Preis Gohrisch ausgezeichnet.

In den übrigen Programmen begeisterten Künstler wie das Raschèr Saxophone Quartet, die Schlagwerkformation Slagwerk Den Haag, die Pianisten Viktoria Postnikova, Elisaveta Blumina und Florian Uhlig, die Geiger Linus Roth und Dmitry Sitkovetsky, der Posaunist Frederic Belli sowie zahlreiche Solisten aus den Reihen der Sächsischen Staatskapelle das Gohrischer Publikum. Für die Aufführung sämtlicher 24 Präludien und Fugen op. 87 von Dmitri Schostakowitsch wurde der Pianist Alexander Melnikov mit Standing Ovations gefeiert. Alle Künstler verzichteten auch in diesem Jahr in Gohrisch auf ein Honorar.
 
Zum ersten Mal wurde das Festival am Vorabend durch ein Sonderkonzert der Sächsischen Staatskapelle Dresden in der ausverkauften Semperoper eingeläutet. Am Pult stand mit Gennady Rozhdestvensky eine Dirigentenlegende, der mit seiner Ehefrau Viktoria Postnikova an den Folgetagen auch die Konzerte des Gohrischer Festivals besuchte.

quelle: pm staatskapelle dresden