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Am 28. April 2026 um 18.30 Uhr lädt das Stadtarchiv Dresden auf der Elisabeth-Boer-Str. 1 Freunde und Geschichtsinteressierte zum Vortrag von Ralph Buder zum Thema „Königlich-sächsische Triangulation 1862 bis 1890 - Eine aktuelle Zeitreise in die Vergangenheit der Landesvermessung im Königreich Sachsen“ ein.
Im Ergebnis des Wiener Kongresses 1815 wurden große Anstrengungen in der Verbesserung der Kartengrundlagen für Mitteleuropa unternommen. Preußen initiierte die Mitteleuropäische Gradvermessung, der sich 1862 Sachsen anschloss und ab 1864 ein Dreiecksnetz mit insgesamt 36 Stationen als Messpunkten errichtete. Zu diesen gehören unter anderem die Stationen Keulenberg, Valtenberg und Kahleberg. Fast gleichzeitig wurde durch die Königlich-Sächsische Triangulation das Vermessungsnetz mit weiteren 122 Stationen verdichtet. Zu diesen gehören unter anderem der Rothstein, Wahnsdorf, Cottaer Spitzberg und Strohmberg.
Im Vortrag wird dargestellt, was unter einer Triangulation zu verstehen ist und welche Messverfahren dafür angewandt wurden. Weiterhin werden die geistigen Köpfe der Triangulation vorgestellt und erklärt, was im Anschluss geschah.
Der in Reichenbach/OL geborene Ralph Buder (Jahrgang 1962) interessiert sich schon seit frühester Kindheit für Mathematik, Geschichte und Geographie. Dennoch entschied er sich für ein Studium der Elektroenergietechnik an der TU Dresden und arbeitete über 30 Jahre in der Energieversorgung, davon 22 Jahre im energiepolitischen Bereich.
stadtarchiv dresden