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07.12. 2023
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Grußworte: OB Dirk Hilbert, u.a. mit Joelle Epée-Mandengue, Kuratorin der Ausstellung und Leiterin des Bilili-Festivals in Brazzaville und Prof. Dr. Karen Struve, Vertretungsprofessur für romanische Philologie, Universität Bremen (Gespräch auf Französisch mit deutscher Übersetzung)

Kann man angesichts der Tatsache, dass Comics vom afrikanischen Kontinent die Früchte eines jeweils sehr unterschiedlichen historischen und kulturellen Erbes sind, überhaupt von „dem afrikanischen Comic“ sprechen? Während er in einigen Regionen als „gezeichnete Literatur“ für Kinder betrachtet wird, zählt er in anderen zu den karikaturistischen Werken, wenn er nicht gar mit Karikaturen, Illustrationen, Zeichentrickfilmen und Videospielen zu einem gemeinsamen Ganzen verschmilzt. Das französisch-, englisch- oder portugiesisch-sprachige Kolonialerbe, aber auch die Formen und Inhalte der Mangas haben Einfluss auf den Stil der Arbeiten genommen. Diese unterschiedlichen äußeren Einflüsse haben, kombiniert mit einer echten Rückbesinnung auf lokale Kulturen und afrozentrierte Themen, die Entstehung von Comics begünstigt, die ihre Zugehörigkeit zum Kontinent klar zeigen. Im Anschluss an das Gespräch wird es einen Ausstellungsrundgang in der Ausstellung „Kubuni. Comics aus Afrika“ geben.

Kooperationsveranstaltung im Rahmen der Städtepartnerschaft Dresden-Brazzaville von Landeshauptstadt Dresden, Institut français Dresden und Centrum Frankreich/Frankophonie der TU Dresden

Eintritt frei | Um Anmeldung wird gebeten unter zentralbibliothek@bibo-dresden.de

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