"Ich trinke Wodka, um koscheres Essen zu verdauen", liest Küf Kaufmann mit jüdischem Humor und viel Ironie aus seinem jüngst im Aufbau-Verlag erschienen Buch "Wodka ist immer koscher". Am 14. September erzählt im Kabarettkeller der Herkuleskeule einen Abend lang Geschichten aus seinem wirklich turbulenten Leben. Geboren 1947 in der sowjetischen Stadt Marx, was im Übrigen kein Witz ist, denn am gegenüberliegenden Wolga-Ufer lag tatsächlich eine Stadt namens Engels und die verbindende Brücke trug den Namen Lenins ... Küf Kaufmann arbeitete zunächst bis 1990 als Regisseur am staatlichen Revuetheater "Leningrader Music Hall" im heutigen (wieder) Sankt Petersburg. Als ihn eine Dienstreise nach Deutschland führte, entschied er kurzerhand hier zu bleiben. Von da an führte er Regie an verschiedenen Kleinkunstbühnen und spielte bundesweit Kabarett. Kabarett mit jüdischem Humor. Kaufmann ist Vorsitzender der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig und Mitglied des Zentralrats der Juden in Deutschland.Musikalisch wird der Abend von Thomas Feist am Flügel begleitet.
Quelle: Herkuleskeule Dresden