„Tief drunten sausten die kalten Winde, die Wölfe heulten, der Schnee funkelte, darüber flogen die schwarzen schreienden Krähen hin, in der Höhe aber leuchtete der Mond so groß und klar, und ihn sah Kay an, die lange, lange Winternacht hindurch“, diese Zeilen schrieb der dänische Nationaldichter Hans Christian Andersen in seiner Schneekönigin . Nachdem dieses Märchen in der Vertonung von Hans Abrahamsen auf der Bühne der Semperoper zu erleben war, soll in der Matinée Winterträume der winterlichen Atmosphäre weiter nachgespürt werden. Dabei stehen im Zentrum sowohl die harten Winternächte mit ihrer eisigen Kälte, die zugedeckten schneeweißen Felder, aber auch die geheizten Stuben, wo man Wärme und Geborgenheit tanken kann. Der Champagnerrausch des Neujahrwechsels ist vorbei, nun kehrt Ruhe zurück und winterliche Klänge aus Deutschland, Österreich, Frankreich, Polen und England laden ein zum Träumen …
Quelle: Semperoper Dresden
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Franz Liszt (1811–1886) Winterreise S. 561 (nach Franz Schuberts Winterreise D. 911) Nr. 4 „Die Post“ Henry Websdale Franz Schubert (1797–1828) Der Winterabend D. 938 Magdalena Lucjan Hugo Wolf (1860–1903) Mörike-Lieder Nr. 25 „Schlafendes Jesuskind“ Nr. 44 „Der Feuerreiter“ Vladyslav Buialskyi Alban Berg (1885–1935) Vier Gesänge op. 2 Ekaterina Chayka-Rubinstein Henri Duparc (1848–1933) La vague et la cloche Élégie Vladyslav Buialskyi Claude Debussy (1862–1918) Préludes, Livre I Nr. 7 „Ce qu’a vu le vent d’ouest“ Henry Websdale Henri Dutilleux (1916–2013) San Francisco Night Ekaterina Chayka-Rubinstein Witold Lutosławski (1913–1994) Five Songs „Morze“ (Das Meer) „Wiatr“ (Sturm) „Zima“ (Winter) „Rycerze“ (Ritter) „Dzwony cerkiewne“ (Glocken) Magdalena Lucjan Benjamin Britten (1913–1976) und Franz Schubert (1797–1828) Lieder aus Winter Words op. 52 und Winterreise op. 89 Nr. 3 „Wagtail and Baby“ Nr. 19 „Täuschung“ Nr. 5 „The Choirmaster’s Burial“ Nr. 21 „Das Wirtshaus“ Nr. 7 „At the Railway Station“ Nr. 24 „Der Leiermann“ James LeyQuelle: Semperoper Dresden