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14.06. 2024
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Lesung / Vortrag / Gespräch

Was Frankreich bewegt Frankreichs Debatten im Europawahlkampf

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Bei den anstehenden Wahlen zum EU-Parlament Anfang Juni droht dem liberalen Lager in Frankreich ein Debakel. Bereits 2019 kam die rechtsextreme Partei Rassemblement National (RN) auf 23%, und landete damit kurz vor dem liberalen Lager von Präsident Macron mit 22%. Dieses Jahr geht der Trend in den Umfragen noch deutlich weiter nach rechts.

Für die Liberalen unter der Spitzenkandidatin Valérie Hayer steht nichts weniger als Europas Grundwerte auf dem Spiel, die es gegen Populisten und Extremisten wie Jordan Bardella, den Spitzenkandidaten des RN, zu verteidigen gilt. Er hingegen warnt vor „Überfremdung“ und fordert ein „Europa der Nationen“, das letztlich auf die Zerschlagung der EU hinzielt. Für die kleineren Parteien ist die Lage schwierig: Die einstige Regierungspartei Les Républicains stürzte in den vergangenen Jahren auf den Status einer Splitterpartei ab. Und die linken Parteien, die in der Nationalversammlung das Bündnis Nupes bilden, konnten sich für die Europawahl auf keine gemeinsame Liste einigen.

Viele Beobachter sehen die Europawahl in Frankreich auch als eine Generalprobe für die Präsidentschaftswahl 2027 und die sich anschließende Parlamentswahl. Gemeinsam mit unseren Experten blicken wir auf den EU-Wahlkampf in Frankreich: Welche Themen bewegen die Menschen im Land und was befördert die Stärke der Extremisten? Was unterscheiden die französischen Debatten von denen in Deutschland?

Über die digitale Reihe „Was Frankreich bewegt“

Welche politischen Themen bewegen unser Nachbarland? In unserer interaktiven Online-Reihe „Was Frankreich bewegt“ erläutern, analysieren und diskutieren wechselnde Experten die politische Lage in Frankreich, immer mit Blick auf aktuelle Entwicklungen, die deutsch-französischen Beziehungen und Europa. Verfolgen Sie mit uns die französische Politik und stellen Sie Ihre Fragen gemeinsam mit Studierenden der Universität Wuppertal!

Eine gemeinsame Veranstaltungsreihe der Bergischen Universität Wuppertal, der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, und des Institut français Deutschland.

Die Veranstaltung findet per Zoom statt. Sie erhalten mit Ihrer Bestätigung den dazugehörigen Link. Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.

 
Ansprechpartner(in) :
Stefanie Wolf (Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit)

stefanie.wolf@freiheit.org

Highlights
Mittwoch, 29. Mai 2024
16:00 Uhr

Herzlich Willkommen!

Dr. Matthieu Osmont

Leiter des Institut français Bonn und Attaché für Hochschulkooperation der französischen Botschaft

16:05 Uhr

Was Frankreich bewegt - Frankreichs Debatten im Europawahlkampf

Dr. Claire Demesmay

Expertin für deutsch-französische Zusammenarbeit

Dr. Martin Koopmann

Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Genshagen

Moderation:

Jeanette Süß

17:00 Uhr

Diskussion mit Studierenden der Bergischen Universität Wuppertal & Ihre Fragen

17:30 Uhr

Ende der Veranstaltung

Moderation / Gäste
guest

Dr. Martin Koopmann

...ist seit 2009 Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Genshagen und verantwortet den Arbeitsbereich "Europäischer Dialog – Europa politisch denken". Zuvor war er nach einer Station beim Institut für Zeitgeschichte im Auswärtigen Amt in unterschiedlichen Positionen in der europapolitischen Beratung tätig. Auf ein Studium der Politikwissenschaft und Romanistik an der Technischen und der Freien Universität Berlin sowie dem Institut d’Etudes Politiques de Paris folgte eine Promotion am Otto-Suhr-Institut der FU Berlin.

 

guest

Dr. Claire Demesmay

...ist Expertin für deutsch-französische Zusammenarbeit und als assoziierte Forscherin im Centre Marc Bloch tätig. Sie leitete von bis 2023 das Referat für interkulturelle Aus- und Weiterbildung des Deutsch-Französischen Jugendwerks in Berlin und war von 2023 bis 2024 Europa-Gastprofessorin an der Universität des Saarlandes. Zuvor leitete sie 12 Jahre lang das Programm Frankreich/deutsch-französische Beziehungen der DGAP in Berlin. Claire Demesmay ist Deutsch-Französin. Sie wurde 2013 zum „Chevalier dans l’Ordre des Palmes Académiques“ vom französischen Bildungsministerium ernannt.

 

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