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31.01. 2026
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  • WIR.SÖHNE des Odysseus

Bühne

WIR. SÖHNE des ODYSSEUS Fünfzehn Jugendliche auf Spurensuche - in zwei Teilen von Ben Crawl

DIE BÜHNE - Das Theater der TU Dresden

THEATERKOLLEKTIV B14 – Berufliches Gymnasium am Beruflichen Schulzentrum für Elektrotechnik Dresden

TEIL 1 – TELEMACH
TEIL 2 – FATHER, SON

„WIR. SÖHNE des ODYSSEUS“ entstand als Jahresleistung der Jahrgangsstufe 12 und 13 des Beruflichen Gymnasiums am Beruflichen Schulzentrum für Elektrotechnik.
Das THEATERKOLLEKTIV B14 setzt sich in seiner neusten Produktion spielerisch mit den großen homerischen Themen HEIMAT und IDENTITÄT auseinander.
TELEMACH ist ganz in der Tradition der klassischen griechischen Theaterpraxis, - okay nicht ganz traditionell, ist ja schließlich postmodernes Schultheater. Wir folgen der Figur des TELEMACH, Sohn des berühmten ODYSSEUS. Der zwanzigjährige TELEMACH wuchs in einer dysfunktionalen Familie auf. Der „Über-Vater“ gilt als verschollen, die Mutter unterliegt seit zehn Jahren einem Zwang, unaufhörlich Leichentücher zu weben und nachts wieder aufzutrennen, die Großmutter stürzte sich aus Trauer über den verschollen geglaubten Sohn ins Meer, und der Großvater führt ein asketisches Eremitendasein fernab der Stadt Ithaka. Einzig TELEMACHS Hauslehrer MENTOR wirft ab und zu ein väterliches Auge auf ihn, wenn er nicht gerade selbst mit den Untersuchungen zu den Ursprüngen des Universums beschäftigt ist.
Und so zieht TELEMACH nachts an den Reihenhäusern Ithakas vorbei, auf der Suche nach Nahweltbedarf, wie er es nennt. Andere würden ihn als Spanner bezeichnen, und den „Nahweltbedarf“ als das Beobachten fremder Familien durch Fensterscheiben.
FATHER, SON bewegt sich zwischen biografischem und Recherchetheater. Die fünfzehn Spieler des THEATERKOLLEKTIVs B14 beleuchten ihre Erfahrungen als Söhne und sprechen offen über Konflikte und Verbundenheit mit ihren Vätern. Diese Dialoge bieten einen Einblick, wie HEIMAT und IDENTITÄT individuelle Lebenswege beeinflussen und prägen.

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