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Moderation: Sylvia Kindelberger Der neue Roman von Annett Gröschner begleitet Hanna Krause fast ein Jahrhundert lang. Bildhaft und lebensnah wird vom mühevollen Leben einer Frau erzählt, die sich in Magdeburg durch Diktaturen, Weltkriege und viele prekäre Lebendsituationen kämpfen musste. Hanna Krause war Blumenbinderin, bevor das Leben sie zur Kranführerin machte. Sie gebar sechs Kinder und verlor zwei in unbarmherzigen Szenen. Oft auf sich allein gestellt, ohne Unterstützung ihres Ehemannes, schafft sie es, ihre Träume nicht zu verlieren. Annett Gröschner, geboren 1964 in Magdeburg, lebt seit 1983 als Schriftstellerin und Journalistin in Berlin. Bekannt wurde sie vor allem mit ihren Romanen "Moskauer Eis" (2000) und "Walpurgistag" (2011). 2024 erschien der gemeinsam mit Peggy Mädler und Wenke Seemann verfasste Bestseller "Drei ostdeutsche Frauen betrinken sich und gründen den idealen Staat" (2024). Annett Gröschner wurde vielfach ausgezeichnet, zuletzt u.a. mit dem Großen Kunstpreis Berlin (Fontanepreis).
Eintritt: 9€ | 6€ mit Benutzerausweis Anmeldung: zentralbibliothek@bibo-dresden.de
Ort: Veranstaltungsraum 1. OG
Quelle: Bibliothek Dresden