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Moderation: Rebecca Maria Salentin In Mirna Funks brandneuem Roman kämpft eine Frau um ihr Erbe – und um das ihrer jüdischen Familie. Altes Zeug, im besten Fall ein Erinnerungsstück – mehr erwartet Amira nicht, als sie die Tür zum Lagerraum ihres verstorbenen Großvaters in Berlin-Moabit aufstößt. Aber dann entdeckt sie die verschollen geglaubte Kunstsammlung ihrer jüdischen Familie – und steht plötzlich im Zentrum eines historischen Spektakels. Und jetzt? Soll Amira die Kunstwerke einem Museum schenken oder an einen Oligarchen verkaufen? Darf sie sie einfach behalten? Zwischen Insta-Story und Erbstreit muss Amira ihren eigenen Weg durch das Chaos (hebr. 'Balagan') finden, das die deutsch-jüdische Geschichte im Allgemeinen und ihre Familie im Besonderen ihr hinterlassen hat. Mirna Funk, geboren 1981 in Ostberlin, studierte Philosophie und arbeitet heute als Autorin sowie freie Journalistin u. a. für die 'FAZ', 'SZ' und 'Die Zeit'. Seit 2021 erscheint ihre monatliche Sex-Kolumne in der ›Cosmopolitan‹ und von 2018 bis 2020 schrieb sie über jüdisches Leben bei 'Vogue online'. Ihr Debütroman 'Winternähe' wurde mit dem Uwe-Johnson-Förderpreis ausgezeichnet, das Sachbuch 'Who Cares' wurde ein sofortiger Bestseller. Mirna Funk lebt in Berlin und Tel Aviv. Veranstaltung im Rahmen "Der März ist weiblich", der Internationalen Wochen gegen Rassismus und TACHELES – Das Jahr der jüdischen Kultur
Eintritt: 9€/6€ mit Benutzerausweis Anmeldung: zentralbibliothek@bibo-dresden.de
Ort: Veranstaltungsraum 1. OG
Quelle: Bibliothek Dresden