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20.04. 2024
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  • Wandbild

Öffnungszeit der Ausstellung: Mo bis Fr 10 bis 18 Uhr

Der autodidaktische Künstler Werner Juza war ein frei arbeitender Maler und Grafiker, zudem mit literarischem Talent, der aber insbesondere viele Kirchräume umfassend neu gestalten oder auch dafür nur neue Glasmalereien entwerfen konnte. Wenige Aufträge für Geschäftsräume kamen dazu.

Die Ausstellung zum 100. Geburtstag im Haus der Kirche Dresden widmet sich explizit den Kirchraumgestaltungen. Dazu werden erstmals im größeren Umfang die Originalentwürfe des Künstlers präsentiert, ergänzt mit dokumentarischen Fotos.

Abgesehen von der Glasmalerei und textilen Arbeiten führte Werner Juza seine Entwürfe in den verschiedensten Materialien und Techniken selbst aus: Holzschnitzerei, Kupfertreibarbeiten, Wandmalerei etc.

Zu den Wandbildern zählt auch dasjenige mit dem Titel „Versöhnung“ von 1989-1990 nach Entwurf von 1988 im großen Saal des Hauses der Kirche. Werner Juza hat sich unabhängig von den Kirchraumgestaltungen mit der Bibel auseinandergesetzt und dabei betont, die Botschaft des Jesus von Nazareth aktuell und zeitnah in bildende Kunst umzusetzen als Botschaft allgemeinmenschlicher Werte. So entstanden als Einzelwerke oder Zyklen Federzeichnungen und Holzschnitte.

„Bis ins hohe Alter ist Werner Juza ein Suchender geblieben, der mit Ausdruckstechniken experimentierte und sie auf wirkungsvolle Art in seinen Themen miteinander verband. Seine Arbeiten sind kraftvoll, gleichnishaft, zutiefst verwurzelt und mit dem Leben verbundener Realismus mit manchmal skurrilen und oft humorvollen Zügen sehr fein beobachteter Charaktere“ (Angelika Busse).

Dr. Frank Schmidt, Kunstdienst der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens

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