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26.06. 2022
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  • SLUB (c) kuka
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  • Die SLUB stellt sich vor

1989, kurz vor dem Ende der DDR, erschien der erste Band des Künstlerbuch-Almanachs „Common Sense“. Er steht in der Tradition der Künstlerbücher und originalgrafischen Zeitschriften, die vor allem in der späten DDR ein viel genutztes Medium experimentierfreudiger Künstler und kritischer Literaten waren, trotz und wegen der (kultur-) politischen Einschränkungen zu publizieren. Mit dem politischen Umbruch änderten sich zwar schlagartig die Rahmenbedingungen, doch die Tradition des Künstlerbuches wurde vielerorts weitergeführt – so auch bei der edition augenweide, die den Almanach bis 2018 herausgab. 30 Jahre „Common Sense“ waren für den Herausgeber Ulrich Tarlatt Anlass, dem Almanach eine Ausstellung zu widmen, die nun in der SLUB Dresden zu sehen
ist. Sie zeigt in über 100 Einzelseiten die ganze Vielfalt des Almanach-Projektes. Hinzu kommen weitere Buchobjekte der edition augenweide. Ergänzend beleuchtet die Ausstellung auch die Grafik- und Künstlerbuchsammlung der SLUB, deren Schwerpunkt auf originalgrafischen Publikationen der DDR liegt. Bereits vor 1989 wurden sowohl offizielle als auch zahlreiche sogenannte nonkonforme Künstlerbücher systematisch erworben, – ein heute einzigartiger und wertvoller Bestand des Hauses.

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