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Theater schauen, flanieren, Freunde und Gleichgesinnte treffen: Über 20 Theater zeigen im Stundentakt ausgewählte 30-minütige Kostproben aus ihrem Repertoire. Bei uns könnt Ihr zwischen 18 und 23 Uhr einen spannenden Abend mit Musik, Tanz und Schauspiel erleben!
18:00 Uhr – Verkannt
Hier wird gerockt! Nicht nur sanfte, sondern auch laute Töne verspricht die Band „Verkannt“. Auch wenn alle einen schweren Rucksack tragen, die Musik gibt den Halt, der im Leben gebraucht wird und die Kraft weiter mutig nach vorne zu schauen. Seit 2024 gehört diese Band, bestehend auch einem Schlagzeuger, einem Bassisten, einer Keyboardspielerin und einer Sängerin, zum Columba Palumbus e.V. und versprüht mit ihren selbstgeschriebenen Songs eine wunderbare Atmosphäre.
19:00 Uhr / 20:00 Uhr – Eine mögliche Welt (Ausschnitt)
Über das Fremde in Uns
„Ich habe vor bald 10 Jahren das Herz eines anderen erhalten. Man hat es mir eingepflanzt. Mein eigenes Herz ist unbrauchbar geworden. Um leben zu können, musste ich das Herz eines anderen erhalten. Mein Herz wurde nun zu einem Fremden. Fremd wurde es vor allem gerade deshalb, weil es sich innen befand.“
Was ist uns fremd, wird fremd? Wo spüren wir die Differenz zwischen dem Eigenen und dem Anderen/dem Eindringling/dem uns Herausfordernden?
Ausgehend von zwei Texten des französischen Philosophen setzen wir uns spielend, tanzend und singend mit der Frage auseinander, warum die Spürbarkeit des Fremden eine Voraussetzung für die Heilung einer beschädigten Welt sein kann.
21:00 Uhr / 22:00 Uhr – Geben Sie Acht! (Ausschnitt)
Eine Hommage an Georg Kreisler
Die Chansons und Lieder des berühmten Wiener Autors und Kabarettisten Georg Kreisler sind längst zu Legenden geworden.
Mit Titeln wie: „Das Mädchen mit den drei blauen Augen“ oder „Als der Zirkus in Flammen stand“ wurden seine schwarzhumorigen Texte unvergesslich. Sie sind makaber, bissig, erschütternd ehrlich und auch heute noch brandaktuell.
René Rothe interpretiert, begleitet von Christian Förster, auf seine besondere Art und Weise diese Hommage an Georg Kreisler mit viel Charme und abgründigem Wortwitz der »Wilden Zwanziger Jahre«.
Quelle: Projekttheater