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Guido hat vier Wochen Zeit, Norwegen zum ersten Mal zu erkunden. In Erwartung einer intensiven Tour startet er das Abenteuer in der Saison vor Mittsommer mit Demut und der nötigen Courage und schmalem Gepäck auf dem Rad. Was Intensität im hohen Norden wirklich bedeutet, wird ihm erst auf der Reise klar: Nicht nur idyllische Fjorde im Süden, touristische Höhepunkte in den Städten und kalte Täler der Gebirge sind auf ihre Weise intensiv.
Er sitzt mit einer wildfremden Familie eine Nacht am Vinjefjord, übersteht einen Nachmittag mit Martin, einem würdigen Nachfahren der Wikinger, in der Sauna, er lernt den Takt von Fähren und Tunneln, er erlebt ein hochentwickeltes Land, das funktioniert. Richtung Norden wird er immer öfter überwältigt von der dramatischen Landschaft, den wenigen, aber ungeschminkten Begegnungen mit den Einheimischen und anderen Reisenden. Auch die Begegnung mit dem eigenen Körper, dem Uhrwerk, in das er auf den einsamen Fahrten hinein hört, ist auf ihre Weise intensiv. Die Reise startet an der Südspitze, führt über die Küste bis Trondheim und setzt sich fort in einer Landschaft, die jeden Tag dramatischer wird, mit Herausforderungen, die das raue Klima diktiert.quelle: reise-kneipe.de