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20.04. 2024
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Schmatzender Orgelbass, genagelte Gitarrenachtel, krispes Snare-Comping und drei junge Männer, die sich voll und ganz der Musik hingeben - das sind nur einige Elemente, die das einzigartige Klangbild der Band "Analog Organism" auszeichnen. Für sie ist Musik mehr als nur Töne, es geht um den pulsierenden Swing und die mitreißende Energie, die jeden ihrer Auftritte prägt. Sie spielen nicht nur mit Energie, sondern auch mit eleganter Präzision, feinem Gespür für Nuancen und dynamischem Ausdruck, und dabei strahlen sie authentische amerikanische Attitüde aus. Das Ergebnis ist ein mitreißendes Programm, das die Grenzen zwischen Straight-Ahead-Jazz und neuem Spielverständnis verschwimmen lässt und das Publikum in seinen Bann zieht.

Die beiden Brüder Elias Vollmer (Orgel) und Victor Vollmer (Gitarre) begannen schon im frühen Kindesalter gemeinsam zu musizieren und ihre Fähigkeiten am Instrument zu entwickeln. Durch den Wunsch, ihre Leidenschaft zu professionalisieren, entschied sich Victor für ein Studium am renommierten Jazzinstitut in Berlin, während Elias an der Hochschule in Leipzig seine musikalische Ausbildung vertiefte. An der Leipziger Hochschule stieß schließlich Jonas Müller (Schlagzeug) hinzu, der sich sofort den beiden Brüdern menschlich, als auch musikalisch, verbunden fühlte. Nicht nur ihre musikalischen Interessen harmonierten perfekt, sondern auch ihre Einstellung zum Spielen und ihr gemeinsamer Wille, das Beste aus sich und ihrer Musik herauszuholen.

Die Mitglieder von "Analog Organism" können bereits auf eine beeindruckende Live-Erfahrung zurückblicken und haben bereits an der Seite namhafter deutscher Jazzkünstler wie Torsten Goods, Matthias Bublath und Johannes Enders die Bühnen dieser Welt bereichert. Ihre Auftritte sind ein wahres Erlebnis, bei dem sie das Publikum mit ihrer mitreißenden Musikalität und ihrem tief verwurzelten Traditionsbewusstsein mitreißen. "Analog Organism" gibt der Besetzung, die gegen Ende der 1950er Jahre entstand, eine erfrischende und zeitgemäße Interpretation und lässt so die zeitlose Schönheit des Jazz in neuem Glanz erstrahlen.

Quelle: Blue Note
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