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07.08. 2026
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Die Synagoge in Plauen bestand nur acht Jahre. Entworfen vom Architekten Fritz Landauer und eingeweiht 1930, war sie ein Neuling im gründerzeitlichen Umfeld. Nicht nur folgte die Form dem aktuellen Neuen Bauen. Gebaut wurde ein neuer Typus jüdischer Sakralarchitektur. Die Synagoge wurde 1938 zerstört. Übrig blieb nur eine Mauer. Sie stützte lange einen Hang, wurde identifiziert, unter Schutz gestellt und kürzlich freigelegt. Eine Bruchstelle, ein Gedenkort.

Ein Gespräch mit Gerd Naumann, Historiker, Museologe i.R., langjähriger wiss. Mitarbeiter am Vogtlandmuseum Plauen, und Stefan Dähne, Landesamt für Denkmalpflege Sachsen, Gebietsreferent Plauen über neue Synagogen, die Moderne und ein Denkmal.

Im Rahmen der Ausstellung „Platz finden“ zum Sächsischen Themenjahr "Tacheles".

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