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28.05. 2022
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  • (c) Jörg Blobelt [CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)]

Johannes Brahms liebte die Alte Musik. Intensiv beschäftigte er sich mit den Alten Meistern wie Palestrina, Bach oder Schütz, was durchaus auch Einfluss auf sein eigenes Komponieren hatte und sich vor allem in seinen geistlichen Werken niederschlug. Diese Liebe spiegelt sich auch im Programm des Dresdner Kammerchores wider: In einer imaginären »durchkomponierten« Messe treten geistliche Motetten von Brahms in eine spannungsvolle Beziehung mit Werken aus der Renaissance und dem Barock, die der Komponist studiert und einst selbst mit dem Wiener Singverein aufgeführt hat. Ziel war es für ihn schon damals, dem Publikum auf diese Weise musikalische Schätze vorzustellen, die bereits zu seiner Zeit fast gänzlich vergessen waren.

Dresdner Kammerchor
Hans-Christoph Rademann – Dirigent

»Brahms und die Alten Meister«

Werke von Johann Rudolph Ahle, Johannes Brahms, Giovanni Gabrieli, Giovanni Pierluigi da Palestrina und Heinrich Schütz

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