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30.01. 2026
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  • Katholische_Hofkirche_Dresden_Kathedrale
  • Kathedale Dresden (Hofkirche) - Innenansicht Foto PR
  • Kathedale Dresden (Hofkirche) - Silbermannorgel Foto PR4


Die Bombenangriffe auf Dresden in der Nacht vom 13. zum 14. Februar 1945 bewegen die Menschen auch mehr als 80 Jahre später, wühlen sie auf. Von der gewaltigen Zerstörung war die ehemalige Hofkirche ebenfalls betroffen, Dach und Gewölbe stürzten ein, der Wiederaufbau dauerte bis 1965. Kapellknaben kamen nicht ums Leben, obwohl das „Schwarzen Haus“ in unmittelbarer Nachbarschaft der Hofkirche, in dem das Internat untergebracht war, ebenfalls von Bomben getroffen wurde. Die Jungen waren vorher aufs Land gebracht worden. Beim Gedenkkonzert steht in diesem Jahr das Requiem von Gabriel Fauré im Mittelpunkt. Dieses hatte der Komponist 1887 nach dem Tod seiner Mutter und kurz vor dem Tod seines Vaters geschrieben – und das speziell für Knabenchöre in relativ kleiner Besetzung für 30 Sänger. Ebenso ungewöhnlich war die Instrumentierung mit ausschließlich großen Streichern wie Bratschen, Celli und Kontrabass. Erst später gab es eine Fassung mit großem Symphonieorchester. „Wir werden ganz bewusst die Ursprungsversion aufführen“, kündigt Chorleiter Christian J. Bonath an. Neben Faurés Requiem erklingen das Misere von Gregorio Allegri, das bis 1870 in der Karwoche in der Sixtinischen Kapelle aufgeführt wurde, und die Hymne „Höre meine Bitten“ von Felix Mendelssohn Bartholdy.

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