Entdeckungen
Infotreffen zu „Schichtwechsel“ eine Leistungsanalyse mit Großmüttern und deren Enkelinnen von Christiane Lehmann eine Produktion der Bürger:Bühne
Di | Staatsschauspiel Dresden - Kleines Haus-
Wenn in den Fabriken die Sirene dröhnte oder der Stempelautomat klickte, war die Arbeit für viele Frauen im Osten noch lange nicht vorbei. Jetzt begann die „zweite Schicht“ mit Haushalt, Kindern, Pflege, Organisation. Arbeit war für diese Frauen nicht nur Existenzsicherung, sondern auch der Stolz, den Laden am Laufen zu halten. Doch wie blicken heute ihre Enkelinnen auf Erwerbsarbeit? Zwischen Fachkräftemangel und dem Wunsch nach Selbstverwirklichung verhandelt die Gen Z das Thema Arbeit völlig neu und weigert sich, ihr Leben nur über den Lohnzettel zu definieren. Geht es also um den Aufstieg in neue soziale Schichten oder um den Ausbruch aus alten Zwängen? Während es früher hieß: „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen“, heißt es heute: „Die Arbeit muss mir Vergnügen bereiten“. Zwischen Kittelschürze und Co-Working-Space liegen Welten – und doch sitzen sie an einem Tisch.
Quelle: Staatsschauspiel Dresden