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17.05. 2022
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  • © BENJAMIN EALOVEGA

Der Kanadier James Ehnes ist nicht nur eine faszinierende Musikerpersönlichkeit mit riesiger Fangemeinde, sondern einer der wenigen Künstler, die auf der Violine wie auf der Viola mit gleicher Virtuosität zu Hause sind. Und so präsentiert er im Palais im Großen Garten nicht nur die Erste Violinsonate von Robert Schumann, die dieser für den Geiger Joseph Wasielewski – seinen späteren Biografen – schrieb, sondern auch zwei Sonaten von Johannes Brahms: das ursprünglich für Klarinette und Klavier komponierte Opus 120/1, von dem Brahms selbst eine Version für Bratsche herausgab, und die Erste Violinsonate, die zwischen blühender Innigkeit und verhaltener Melancholie schwankt und über deren drei Sätzen, wie schon Zeitgenossen Brahms’ bemerkten, ein ganz besonderer Zauber liegt.

James Ehnes – Violine und Viola
Andrew Armstrong – Klavier

Robert Schumann: Sonate für Violine und Klavier Nr. 1 a-Moll op. 105/1
Johannes Brahms: Sonate für Viola und Klavier f-Moll op. 120/1
Johannes Brahms: Sonate für Violine und Klavier Nr. 1 G-Dur op. 78 »Regenlied«

dresdner musikfestspiele

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