Die ehemalige Hofkirche, heute Kathedrale Sanctissimae Trinitatis des Bistums Dresden-Meißen, steht stolz und selbstbewusst am Elbufer und überragt all die anderen prachtvollen Barockbauten in der Nachbarschaft. Dabei war es quasi ein Schwarzbau, im protestantischen Sachsen des 18. Jahrhunderts durften keine katholischen Kirchen errichtet werden. Nur der Bauherr, Kurfürst Friedrich August II., konnte sich darüber hinwegsetzen. Ihm und vor allem dem italienischen Architekten Gaetano Chiaveri ist ein Bau zu verdanken, der einige Superlative aufweist. Anlässlich des 275. Jahrestages ihrer Weihe führen die Kapellknaben die D-Moll-Messe und das Te Deum des Hofkapellmeisters Johann Adolph Hasse auf.