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Ein Pfingstausflug zur Hofewiese bei Langebrück gehört zu einer liebgewonnenen Tradition in Dresden und Umgebung. Und da das Wetter perfekt zu werden verspricht, hat sich das Landgut auch wieder etwas einfallen lassen. Los geht’s am Pfingstsamstag. Der steht ganz im Zeichen des Streuselkuchens. Man lädt zu einem kleinen Streuselkuchenfest ein und erinnert damit an eine Anekdote, die sich ins Geschichtsbuch der Dresdner Heide eingetragen hat. Denn vor 119 Jahren besuchte der sächsische König Friedrich August III. die Hofewiese und aß ein Stück Streuselkuchen. Dieser war dem Monarchen laut Überlieferung jedoch etwas zu trocken, weshalb er ihn in seinen Kaffee ditschte. Das Ereignis, das das sächsische Wort Ditschen populär machte, ist der Hofewiese ein eigenes Fest wert. Eigens dafür gibt es einen sächsischen Riesenstreuselkuchen, den Bäckermeister Karsten Liebscher standesgemäß aus der königlichen Schlossbäckerei Moritzburg vorbeibringt und am Sonnabend, 15 Uhr anschneidet. Das Exemplar ist voraussichtlich 2,10 lang und 14 Kilogramm schwer. Dass der 2026er Butterstreuselkuchen wie 1907 zu trocken sein könnte, schließt Bäcker Liebscher aus. Begleitet wird das Ereignis von Akkordeon-Musik mit Frank Herrmann.
Am Pfingstsonntag lädt das Blaswerk Meißen zu einem zünftigen Spätfrühschoppen ein. Zwischen 11.30 und 14 Uhr heißt es flotte Blasmusik im Biergarten. Der Pfingstmontag ist Familientag. 14 Uhr kommen die Reitschule Bosert und der Ponyhof Langebrück mit ihren Pferden vorbei und laden kleine und große Gäste zum Ponyreiten ein. Außerdem gibt es Kinderschminken und eine Bastelstraße. 16 Uhr gastiert Marco Vollmann mit seinem Puppentheater in der Hofewiese. Der Eintritt ist wie immer frei.
pr