Drei mythische Frauenfiguren stehen in ihren jeweiligen Kontexten für Themen von Frauen in Vergangenheit und Gegenwart und damit exemplarisch für Weiblichkeit, Mut, Bedingungslosigkeit, Verletzlichkeit, Demut oder Aufbegehren...
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Katja Erfurth extrahiert für den dreiteiligen Abend zwei frühere Produktionen in essenzielle Fragmente: »S.ieben« frei nach »Salome« von Oscar Wilde (2006) und »Kassandra – Zunge: reißen« (2021). Darüber hinaus kreiert sie das Tanzstück »Antigone« und widmet so ihre Trilogie drei starken tragischen Frauencharakteren.
Katja Erfurth erhielt ihre Tanzausbildung an der Palucca Schule Dresden. Es folgte ein Engagement im Ballettensemble der Sächsischen Staatsoper Dresden, welches sie 1997 beendete, um als Tänzerin und Choreographin freiberuflich tätig zu sein. Sie schuf seitdem mehr als 30 Solotanz-Produktionen. Für den Solotanzabend »Tänze in SCHWARZWEISS – Gewidmet der Ausdruckstänzerin Dore Hoyer« wurde sie mit dem Sächsischen Tanzpreis 2015 nominiert. Ihre jüngsten Produktionen waren »KASSANDRA I Zunge: reißen« in Kooperation mit HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste und »... da I sein ... I STADT.GESCHICHTE.TANZ.« in Kooperation mit dem Societaetstheater. Daneben choreographiert sie für zahlreiche Musik- und Sprechtheaterinszenierungen, sowie verschiedene Schülertanzprojekte. Seit 2006 lehrt sie an der Hochschule für Musik Dresden im Fachgebiet Bewegung/Tanz/Improvisation. In der Vergangenheit schuf sie für zahlreiche Hochschulproduktionen unter der Regie von Andreas Baumann die Choreographien. Sie ist Vorstandsvorsitzende des Vereins Villa Wigman für TANZ und gemeinsam mit Julia Amme, Johanna Roggan und Josefine Wosahlo im Leitungsteam der VILLA WIGMAN tätig. Außerdem ist sie Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste und Vizepräsidentin des Sächsischen Kultursenats. Katja Erfurth erhielt 2020 den Kunstpreis der Landeshauptstadt Dresden.
Quelle: Societätstheater