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Ähnlich wie heute waren bereits im 19. Jahrhundert die Ehen berühmter Künstlerinnen und Künstler Gegenstand des öffentlichen Interesses und oft auch der Klatschpresse. Moralvorstellungen und Künstlerklischees prägten dabei nicht nur die öffentliche Wahrnehmung dieser Paare, sondern auch deren eigene Partnerschaftskonzeption. Welche Auswirkungen dies auf einzelne Künstlerehen und ganz konkret die Ehen von Eugen d’Albert mit Teresa Carreño und Hermine Finck hatte, soll im Vortrag beleuchtet werden. Musikwissenschaftlern Dr. Christine Fornoff-Petrowski promovierte über den Diskurs zur Künstler-Ehe im 19. Jh. Die Dissertation „Künstler-Ehe. Ein Phänomen der bürgerlichen Musikkultur” erschien 2021 im Böhlau-Verlag.
Mitglieder der Teresa Carreño und Eugen d’Albert Gesellschaft Coswig e.V. erhalten pro Ticket 5,00 EUR Nachlass (personengebunden).
Erhältlich nur im Vorverkaufsbüro der Börse Coswig.Quelle: Villa Teresa