Lesung / Vortrag / Gespräch
„Wer zum Teufel war John Greis?“ Ein Weltenbummler mit Endstation Dresden
Do | Stadtarchiv Dresden-
Am 8. Oktober 2026, 18 Uhr, lädt das Stadtarchiv Dresden auf der Elisabeth-Boer-Str. 1 Freunde und Geschichtsinteressierte zum Vortrag von Dr. Sepp Gmasz zum Thema „Wer zum Teufel war John Greis?“ Ein Weltenbummler mit Endstation Dresden ein.
Seemann, Schiffskapitän, Abenteurer, Zeitungsherausgeber, 1848er, Literat und Gastwirt – das Leben des John Greis liest sich wie ein Roman. 1809 als Sohn norwegischer Einwanderer in Kanada geboren, führte ihn sein Weg über die Weltmeere und Wien schließlich nach Sachsen. In Dresden fand der rastlose Weltenbummler seine letzte Heimat. Ausgangspunkt des Vortrags ist eine merkwürdige „Schiffsgondel“, die Greis 1853 aus Bremerhaven an den Neusiedler See bringen ließ. Historische Quellen und neu erschlossene Zeitungsberichte geben Einblick in das abenteuerliche Leben eines vielseitig begabten Mannes, der heute nahezu vergessen ist.
Herr Dr. Sepp Gmasz, geboren 1949 in Frauenkirchen/Burgenland, ist studierter Musikerzieher und Ethnologe. Er leitete die Abteilung Volkskultur des ORF-Landesstudios Burgenland in Eisenstadt, veröffentlichte zahlreiche Arbeiten zur burgenländischen Landeskunde und gründete das Neusiedler Stadtarchiv, dessen Leiter er viele Jahre war.
Der Eintritt ist kostenfrei.
stadtarchiv dresden