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Kaleidoskop der Räume - Klanginstallation – Frauenkirche Dresden | Alle Veranstaltungen

 

Die Psalmen Davids reworked by Orchestronik in 3D Audio – Schütz’ genialer Klangkosmos als Original, Adaption, Inspiration

Die Klanginstallation ist vom 4. bis 13. Oktober täglich zu den regulären Besichtigungszeiten der Frauenkirche zu erleben.

Eintritt frei, um eine Spende für die Frauenkirche wird gebeten

 
1619, genau vor 400 Jahren veröffentlichte Schütz seine berühmte Sammlung von 26 mehrchörigen geistlichen Konzerten. Angeregt dazu wurde er durch seinen prägenden Venedig-Aufenthalt und das Studium bei Giovanni Gabrieli von 1609 bis 1612. In und mit der Dresdner Hofkapelle fand Schütz dann die optimalen Bedingungen, um diese venezianische Mehrchörigkeit für die Musik des evangelischen Hofgottesdienstes zu adaptieren.
Die Psalmen Davids stehen exemplarisch für Schütz‘ Vermögen, eine geradezu überwältigende Raummusik von größter Intensität zu schaffen, ohne dass feine lineare Entwicklungen und subtile Wortdeutungen dabei verloren gehen. Diese in ihrer Zeit extrem moderne, klangprächtige, mehrchörige Musik von einem der „allerbesten teutschen Componisten“ ist Anregung und Inspiration für einen der innovativsten Komponisten und Klangkünstler unserer Tage: Fabian Russ.
Er taucht ein in dieses komplexe Werk, gestaltet in einer kreativen Auseinandersetzung einen bewegenden Dialog mit dem Originalwerk, dessen Einspielung durch den Dresdner Kammerchor als Grundlage dient, spürt den vielschichtigen Verschränkungen nach und kreiert einen ganz neuen Klangraum, der Moderne über die Jahrhunderte miteinander verbindet.
Der Komponist und Orchestronik®-Künstler Fabian Russ wird mit Hilfe seines individuellen Kompositionsansatzes, der Orchestronik®, kleine Ausschnitte/Samples aus den jeweiligen Schütz-Psalmen entnehmen und zu neuen Werken zusammensetzen, um sie mit den Originalaufnahmen zu verweben. Dabei entsteht ein gänzlich neues Werk, das in innovativer Weise zum einen Inspiration aus der Musik des 17. Jahrhundert schöpft, zum anderen modernste Mittel und innovative digitale Kommunikationswege nutzt, um künstlerisch zu agieren. Das entstehende Kunstwerk und seine akustische Realisierung sind nicht nur ungewöhnlich in ihrer Kombination mit frühbarocker Musik, sie entstehen quasi als „Prototyp“ und berühren auch hier Neuland.
Eine Kooperation mit der Stiftung Frauenkirche Dresden, mit freundlicher Unterstützung des Carus-Verlags Stuttgart, gefördert von der Stiftung Kunst und Musik für Dresden.

Quelle: www.schütz-musikfest.de