Ort: Großer Saal
Quelle: Hellerau Europäisches Zentrum der Künste
-
László Göndör leidet unter einer Identitätskrise, als er in der Pandemie bei seiner 97-jährigen Großmutter, einer HolocaustÜberlebenden, einzieht. 32 Tage lang versuchen beide, den Schmerz und das Trauma des jeweils anderen zu begreifen. Ein poetisches und zugleich humorvolles Solo, das die tiefgreifen – den Auswirkungen des Holocausts bis in die dritte Generation vermittelt. Mit Hilfe von Video- und Audioaufnahmen aus der Zeit ihres Zusammenlebens werden ihre Gespräche nachgestellt, um die tiefgreifenden Auswirkungen des Holocaust und der damit verbundenen Traumata auf ihre Persönlichkeiten und ihre Beziehung zu verdeutlichen. Durch die Darstellung der Kluft zwischen den beiden Generationen und der liebevollen Beziehung zwischen ihnen erleichtert das Stück den Prozess des Verstehens und der Akzeptanz – sowohl für diejenigen, die ähnliche Lebenssituationen durchlebt haben, als auch für diejenigen, denen das Thema unbekannt ist. Dauer: ca. 1 Std. 30 Min.Sprache: Ungarisch mit deutschen Übertitel Im Anschluss der Performance findet ein Publikumsgespräch statt.Quelle: Hellerau Europäisches Zentrum der Künste