Ort: Nancy-Spero-Saal
Quelle: Hellerau Europäisches Zentrum der Künste
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In seiner neuen Tanz-Performance „The Children of Today“ knüpft der in Dresden lebende Tänzer und Choreograf Charles A. Washington an bestehende Arbeiten an. Erneut beschäftigt er sich mit den Auswirkungen des Spätkapitalismus und fragt, wie nachhaltiges Handeln zu einer Quelle der Fantasie und der Fiktion werden kann, um Unmögliches und Unbekanntes zu erleben. In einer intensiven Recherche- und Probenphase in Form von Workshops im öffentlichen Raum, generiert Washington Material, das er in Bewegung und Tanz übersetzt. Die Workshops basieren auf nachhaltigen Methoden für die Produktion von Theaterstücken und damit für zukünftiges Zusammenleben. Im Mittelpunkt des künstlerischen Vorhabens steht die Bedeutung des Raumes. Durch das Auflösen konventioneller Vorstellungen von Theaterräumen wird der Raum zum eigentlichen Medium für die Begegnung mit dem Unmöglichen und Unbekannten. Geleitet werden die Erkundungen durch drei historische Figuren, die Washington bereits in früheren Produktionen begleitet haben: Vaslav Nijinsky, der zu den bedeutendsten Tänzern des 20. Jahrhunderts zählt, Kleopatra VI, ägyptische Pharaonin und (wohlmöglich) Mutter der gleichnamigen Kleopatra sowie Jérôme Bel, der mit seinen Konzept-Choreografien international bekannt wurde. Im Stück verweben sich die fiktiven Leben dieser historischen Figuren zunehmend miteinander, verwirren so die sozialen und physischen Regeln des Raum-Zeit-Kontinuums und stellen letztendlich auch die Perspektive des Publikums in Frage. Dauer: ca. 1 Std.Sprache: Englisch Im Anschluss an die Performance findet am 01.02. ein Publikumsgespräch statt.Quelle: Hellerau Europäisches Zentrum der Künste